Ein Perpetuum Mobile


In der folgenden Skizze (Abb.1) ist angedeutet, wie man mit der Experimentierwippe ein „Perpetuum Mobile“ verwirklichen kann.

Auf den Schienen E und H liegt ein Hebel der beidseitig mit 100g-Gewichten belastet ist. Er vermittelt seine Drehung um E über die Schiene H der Wippe. Ein Magnet ist an ihm erkennbar, der in eine Spule mit 2000 Windungen taucht. Diese Spule ist über einen Kondensator K an den Ausgang einer Coulombbox angeschlossen, welche die von der Wippe kommende elektrische Ladung speichert. Unter der Ausgangsspannung an der Coulombbox wird der Kondensator K aufgeladen und wieder entladen. Der Lade- und Entladestrom ist dann am stärksten, wenn das Ausgangssignal der Coulombbox seine Polarität wechselt. Die Ströme bewirken dann eine Schubkraft auf den durch seine Ruhelage schwingenden Magneten in dessen Bewegungsrichtung und sorgen somit für eine anhaltende Schwingung des Hebels ( siehe Video).

Abb.1


Auch mit dem Drahtmesswandler kann ein Perpetuum – Mobile realisiert werden. An den als Sensor dienenden Draht wird eine Schraubenfeder angehängt, die einen in eine Spule eintauchenden Magneten trägt. Der Draht ist zur Vergrößerung der Empfindlichkeit zu einer schmalen Raute aufgespannt, wie es in der Abb. 2 zu sehen ist.

Die genannte Spule (2000 Windungen) ist über eine Kondensator (400 μF) an den Ausgang des Drahtmesswandlers angeschlossen (siehe Video2).


Abb.2