
  Wie werden Programme geschrieben und gestartet ?
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  Die Tabellenfenster  sind  auch  fr Formelsammlungen und kleine Programme  gedacht.
  Man kann sie speichern und laden.
  
  Ein Rechenprogramm beginnt mit " Wiederhole bis ..."  z.B. " Wiederhole bis  x>5 "  und
  endet  mit " zurck ". Als Bedingung kommen die Zeichen  > , < , = , >=  und <=  in Frage. 
  In der Anfangsbedingung  ist  kein Rechenterm zulssig. Zwischen   " wiederhole "   und
  " zurck " knnen Gleichungen,  die   Zeichenbefehle  a;b,  _a;b, a:b  und a;b&   und der 
  Druckbefehl z.B.     ?a    gesetzt   werden.      Steht    hinter    dem  Fragezeichen  nur ein
  Buchstaben,   dann    wird   dieser als Variable   gesehen und   sein Wert    ausgegeben, 
  andernfalls   wird  ein Text gedruckt. ? (nur ?) bewirkt einen Zeilenwechsel, ?#  hat   eine 
  Spiegelung  der  letzten  Zeile zur Folge.
  Zur  Festlegung  einer Farbe  kann  man  dem Graphikbefehl  durch ";;"getrennt eine Zahl
  von 1-16 anfgen.  Es   wird   hiermit eine der 16 Farben des   Auswahlfeldes ausgewhlt. 
  Zum Beispiel wird auf 2;3;;10  hin ein kleiner roter Kreisgezeichnet.

  Zu den Zeichenbefehlen gehrt auch der Befehl "Bld".
  Mit Bld wird das Bild gesetzt, welches vor dem Progammstart auf dem   Bildschirm   war. 

 
  Befehle knnen an Bedingungen  geknpft werden. Es kann z.B. heien:

  WENN a>2
  a=a^2
  ?a
  OHNEWENN
  
  Hinter  "wenn"  und hinter   "wiederhole bis"   drfen keine Zahlenverknpfungen stehen.
  Produkte oder Quotienten usw.  sind in Bedingungen nicht erlaubt.
   
  Das   Programm   wird   mit   einem  Doppelklick  auf der ersten Programmzeile gestartet.         
  Mit  einem  Rechtsklick  kann  der Lauf des Programms  abgebrochen werden.
  Vor  dem  Start  des  Programms  mssen  die  Werte  fr bestimmte Variablen festgelegt
  werden ( Variablenfeld !). Mit einem Doppelklick auf  einer Zeile wie   |a|b| = |2|3|   erfolgt 
  eine dieser Vorschrift entsprechende Zuordnung. 

  Ist in einem Ordner neben einer Programm-Datei eine gleichnamige Datei mit den Daten
  eines Koordinatensystems  (z.B. Wurf.txt    und Wurf.koo  ),   dann werden   beim Laden  
  einer    Programm-Datei auch     die   Eigenschaften   des  Koordinatensystems geladen.
 
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  Simulation eines schiefen Wurfes mit Reibung
  Kalibrierung des Bildfeldes 13*10

  wiederhole bis n=1
  v=v-k*wrz(v^2+V^2)*v*h
  V=V+(g-k*wrz(v^2+V^2)*V)*h
  x=x+v*h
  y=y+V*h
  _x;y
  zurck
  |v|V|x|y|h|k|g|=|15|15|0|0|0.01|0.1|-10|


  Simulationsprogramm zur harmonischen Schwingung mit Reibung
  Kalibrierung des Bildfeldes: 13*10

  wiederhole bis t>13
  v=(-D*x-k*v)/m*h+v
  x=0.5*(-D*x-k*v)/m*h^2+v*h+x
  t=t+h
  _t;x
  zurck
  |x|t|D|h|v|k|m|=|4|0|1|0.02|0|0.5|1|


  Bestimmung der n.Wurzel aus a durch Iteration

  Wiederhole bis f<0.00000001
  x = (1/n)*((n-1)*x+a/x^(n-1))
  f=abs(x-b)
  b=x
  ?b
  zurck
  |n|a|m|x|=|5|20|0|1|

  Bestimmung der Zahl Pi
  Einem Kreis  mit dem Radius  1LE  werden  Vielecke  einbeschrieben. ( Eckenzahl: 6, 12, 
  24 ....).  Mit s = wrz(s^2/4+(1-wrz(1-s^2/4))^2) wird bei Kenntnis der Seitenlnge zum n-Eck 
  die Seitenlnge des 2n-Ecks berechnet.  

  wiederhole bis a<0.000000000000001
  n=2*n
  s = wrz(s^2/4+(1-wrz(1-s^2/4))^2) 
  u=s*n/2
  a=abs(u-b)
  b=u
  ?n
  ?Zahl der Ecken
  ?u
  ?halber Umfang
  zurck
  |s|a|u|b|n|=|1|0|0|0|6|
 

  Ein Vieleck wird gezeichnet

  wiederhole bis n=c
  a=360/(c-1)*n
  x=r*cosg(a)
  y=r*sing(a)
  _x;y
  n=n+1
  zurck
  |r|n|c|=|3|0|7|

  c = Eckenzahl +1
  Das Bildfeld sollte passend  kalibriert  und  ein  Achsensystem  in der Bildmitte angelegt
  sein !
 

  Quadratische Gleichungen

  wiederhole bis n = 0
  x=(-b+wrz(b^2-4*a*c))/(2*a)
  y=(-b-wrz(b^2-4*a*c))/(2*a)
  ?x
  ?y
  zurck
  |a|b|c|=|2|6|-8|
 

  Die Zahl a wird in eine Dualzahl verwandelt

  wiederhole bis a<1
  a=a/2
  b=frac(a)*2
  ?b
  a=int(a)
  zurck
  |a|=|215|


  Die Bestimmung aller Primzahlen zwischen 3 und 100

  wiederhole bis n>100
  b=frac(n/a)
  wenn b=0
  n=n+2 
  a=1
  ohnewenn
  d =wrz(n)
  wenn a>d
  ?n
  n=n+2
  a=1
  ohnewenn
  a=a+2
  zurck
  |n|a|=|3|3|


  Aufnahme einer Schar von Funktionen

  wiederhole bis y=5
  f(x)=sin(0.5*(x-Z))+0.1*y
  y=y+1
  Z=y*0.5
  zurck
  |y|Z|=|0|0|

  Die  oben  angegebene  Funktion  wird   nacheinander   mit    verschiedenen  Parametern
  dargestellt.  Ist Z <>0,  dann  wird  das zu  Anfang mit senkrechten Strecken eingegrenzte 
  Darstellungsintervall um  Z  verschoben.


  Besondere Aufmerksamkeit verdient der Befehl 'n .
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  Nach Festelgung von n innerhalb  eines   Programms  wird mit dem Befehl  'n  gem der  
  n. Zeile   in einer Tabelle  des   Tabellenfensters II  a, b, c....mit Werten belegt. So knnen  
  auch  die  Mewerte in einem Programm verarbeitet werden. 
