Herleitung der Transformationsgleichungen für die Masse und den Impuls



1. Transformation der Massen

m ist die Masse eines Körpers K  im ruhenden System S und m’ die Masse von K im bewegten System S’. Für das Verhältnis der beiden Massen gilt:

  

K hat in S die Geschwindigkeit u und in S’ die Geschwindigkeit u’.

 

Die Geschwindigkeit u im Term 1 – u2 / c2  = 1 – ( ux2 + uy2 ) / c2  wird nach dem Additionstheorem durch  ux’ und uy’ ersetzt. Nach einer umfangreichen algebraischen Umformung erhält man:



→       m = (m’ + p’x ·v /c2) /k ,     p’x  = m’· u’x ,     k2 = 1 – v2/ c2



Werden die x-Achsen des bewegten und ruhenden Systems umgekehrt, dann gilt nach dem Relativitätsprinzip:

m’ = (m + px ·v /c2) /k

Gibt man nun den  x-Achsen wieder ihre ursprüngliche Richtungen, dann wechselt px sein Vorzeichen.

m’ = (m -  px ·v /c2) /k

 

2. Transformation der Impulse

Nun können Transformationsgleichungen für die Impulse hergeleitet werden:

m = (m’ + p’x ·v /c2) /k ,  m’ = (m -  px ·v /c2) /k      →       m = [(m -  px ·v /c2) /k  + p’x ·v /c2] /k

→   m · k2 =  m -  px ·v /c2  + k · p’x ·v /c2



- m · v2/c2 + px ·v /c2  =  k · p’x ·v /c2

p’x =  (px – m·v)/k

 

Entsprechend erhält man für px :

 

px =  (p’x + m’·v)/k

 

 

Für den Impuls py , p’y quer zur Bewegungsrichtung gilt: py = p’y

Beweis:

Zum Beweis der Gleichung m·vy = m’·v’y wird m’ durch (m -  px ·v /c2) /k = m’ und v’y  durch vy ·k / (1 - v ·vx/c2) = v’y  (Additionstheorem der Geschwindigkeiten) ersetzt.

m’·v’y = [(m -  px ·v /c2) /k] · vy ·k / (1 - v ·vx/c2) =  m · [(1 -  vx ·v /c2) /k]  · vy ·k / (1 - v ·vx/c2) = m· vy

p’y = py